IMeG-Aktivitäten 2018-03-03T11:32:28+00:00

IMeG-Aktivitäten

IMeG-Teilnahme an 51. IKM-Tagung in Hamburg, 4./5.05.2017

Am 4. und 5. Mai fand in Hamburg die 51. Tagung des Initiativkreises Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) statt. Gekoppelt war das Treffen mit einer Tagung zur europäischen Strukturpolitik. Im Vordergrund der Beratungen standen Positionen und Positionierungen zur sich abzeichnenden neuen Strukturförderperiode der Europäischen Union. Für alle deutschen Metropolregionen bleibt das Regionalentwicklungsportfolio ein wichtiger Baustein ihrer Politiken und ihrer Zusammenarbeit. Alle Metropolregionen arbeiten auch in Zukunft an Projekten der wirtschaftlichen Entwicklung, der Verkehrsinfrastruktur, der Wohnraumversorgung und an der strukturellen Weiterentwicklung der stadtregionalen Zusammenarbeit. Die Dynamik in dieser Raumkategorie bleibt weiterhin sehr hoch. Impulse aus Polen, Österreich und den Niederlanden bereicherten den fachlichen Austausch ganz besonders. Gerd Hager brachte die Sicht des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG) in den Diskurs ein und hob die Gemeinsamkeiten zwischen IMeG und IKM erneut hervor. Martin Orth, in seiner Funktion als Vorsitzender des Hauptausschusses der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO), berichtete über die Leitbilder der Raumordnung 2016. Darin sieht er zahlreiche Handlungsmöglichkeiten für die Metropolregionen in Deutschland.

Der Hafengeburtstag bildete den Hintergrund für eine spannende, anregende und impulsreiche Tagung in der Hansestadt. Die in der Stadt spürbare Dynamik kommt in einem Vers der Stadthymne treffend zum Ausdruck:

„Hammonia, Hammonia! O wie so glücklich stehst du da!“
Prof. Dr. Gerd Hager, Karlsruhe

IMeG auf dem „European Congress of Local Governments“ in Krakau, 27./28.03.2017

Am 27. und 28.03.2017 fand in Krakau der 3. Europäische Kongress für Kommunal-verwaltungen statt. In dem neuen Kongresszentrum der ostpolnischen Metropole trafen sich ca. 2000 Vertreter von Regionalverwaltungen aus ganz Europa. Themen waren die ganze Spannbreite städtischer und gemeindlicher Aktivitäten, von der Zuwanderung, dem Klimaschutz bis hin zur wirtschaftlichen Entwicklung. Ein besonderes Augenmerk legte die Veranstaltung in diesem Jahr auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die grenzüberschreitende Integration von Gemeinden und Regionen.

Gerd Hager, als Co-Vorsitzender des IMeG, nahm an der Tagung und den Netz-werkaktivitäten teil. In der Podiumsdiskussion „Wie kann grenzüberschreitende Infrastruktur entwickelt werden“ stellte er die Positionen und die Aktivitäten der bundesdeutschen metropolitanen Grenzräume dar.

In dem daran anschließenden Diskurs erörterte das Podium folgende Fragen:

  • Wo stehen die Grenzregionen in ihrer Entwicklung innerhalb der Nationalstaaten?

  • Welche Impulse geben die europäischen Programme für die Entwicklung der Grenzregionen?

  • Welche Hindernisse für die Entwicklung der Grenzregionen wirken besonders intensiv?

  • Welche Rolle spielt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Regionen?

  • Gute Beispiele gelungener Projekte

  • Wo liegen zukünftig die Prioritäten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Grenzregionen?

Gerd Hager verwies auf die Idee, die in der luxemburgischen Ratspräsidentschaft im 2. Semester 2015 entstanden ist: Die European Cross Border Convention (ECBC) als neues Instrument in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Convention würde in einem bestimmten Gebiet an der Grenze erlauben, für einen wohldefinierten Bereich die rechtlichen Regeln eines Mitgliedsstaates in einem anderen Mitgliedsstaat – und damit gleich in der gesamten Grenzregion – anzuwenden.

Die Ergebnisse des 3. Europäischen Kongresses für Kommunalverwaltung sind von den polnischen Veranstaltern im Internet dokumentiert.

IMeG beim Konvent der Baukultur, 3.-5.11.2016 in Potsdam

Der nationale Konvent Baukultur der gleichnamigen Bundesstiftung tagte vom 3. bis 5. November 2016 in Potsdam. Zentrales Anliegen der Versammlung war die Verabschiedung und Diskussion des Baukulturberichts 2016/17 „Stadt und Land“. In sechs Foren berieten die Teilnehmer das Thema Baukultur im Spannungsfeld gesellschaftlicher Herausforderungen. Forum 2 widmete sich unter der Überschrift „Baukultur europaweit“ den gemeinsamen Entwicklungen von europäischen Grenzregionen. Der Initiativkreis der Metropolregionen in Deutschland sieht in der Motorfunktion grenzüberschreitender Verflechtungsräume eine große Chance und viele noch nicht voll ausgespielte Potenziale für die nationale und die kontinentale Raumentwicklungspolitik. Deshalb war es folgerichtig, dass Gerd Hager als IMeG-Sprecher in die brandenburgische Hauptstadt eingeladen wurde und sich auf dem Konvent zu dem Thema „Baukultur transnational“ zu Wort meldete. Im grenzübergreifenden Kontext finden sich nicht nur eine Baukultur, sondern verschiedene nationalstaatliche Standards, Zielrichtungen und Traditionen. Grenzräume leben von ihrer Diversität und von der Energie, die die Reibung zwischen unterschiedlichen Positionen erzeugt. So stehen in Frankreich die öffentlichen Bauten im Fokus des baukulturellen Diskurses, die Schweiz sieht in der Bewahrung des kulturellen Erbes eine große Aufgabe während Deutschland eine Qualitätsdiskussion in den verschiedensten Aspekten des Bauens befeuert. Wettbewerbe und Ausstellungen, gemeinsame Projekte und Entwicklungskonzepte bieten einen Marktplatz für gemeinsame Aktionen über nationale Grenzlinien hinweg und gleichzeitig die Möglichkeit von langfristig angelegten und baukulturell hochwertigen Planungen bzw. Baumaßnahmen. Gerd Hager verwies auf die IBA Basel, die Gartenschau in Kehl/Straßburg, das INTERREG-Projekt Wohnen im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen, die Quattropole Luxemburg – Metz – Saarbrücken – Trier und die IBA Parkstad in der Provinz Limburg. Die anschließende Aussprache kreiste um die Themen grenzübergreifende Metropolräume, neuer Wohnungsbau und die Chancen und Risiken grenzregionaler Stadt-Land-Partnerschaften.

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Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) tagte am 27.10.2016 in Freiburg

Am 27.10.2016 versammelten sich zahlreiche Vertreter der Säule Politik der TMO in Freiburg. In den vier Akteursgruppen Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik finden sich Repräsentanten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu Beratungen über zentrale Themen des rheinübergreifenden Kooperationsraums zusammen. Die Herbsttagung in der Breisgaumetropole widmete sich Fragen gemeinsamer wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Projekte, dem INTERREG IV-Programm Oberrhein, der Vernetzung von Politik, Administration und Zivilgesellschaft sowie der Zukunft des großräumigen Miteinanders. Gerd Hager war als Sprecher des „Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen“ (IMeG) in Deutschland Gast des TMO-Gremiums. Er berichtete zunächst über Arbeit und Projekte des IMeG und stellte dann die Leitbilder und Handlungsstrategien der Ministerkonferenz für Raumordnung dem Auditorium vor.

Im aktuellen zentralen Dokument der bundesdeutschen Raumordnung haben die grenzüberschreitenden Metropolregionen an prominenter Stelle (Leitbild 1 Wachstum) Aufnahme gefunden. Das nationale Konzept hat die MKRO mit Handlungsstrategien unterlegt. Diese gilt es gemeinsam zu nutzen. Ein Baustein ist der Diskurs mit den Partnern jenseits der nationalen Grenzen, die ihrerseits in eigenen Metropolen-Konzepten eingebunden sind. „Gemeinsam die Chancen der nationalen Konzepte nutzen“, sieht Gerd Hager als Gebot der Stunde.

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IMeG-PPT zur TMO-Tagung | PDF

Veranstaltung des IKM in Berlin, 26./27.09.2016

Unter dem Titel „Metropolregionen – Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa“ feierte der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) seinen zwanzigsten Geburtstag (26.09.2016). Den Festakt in Berlin startete Staatssekretär Enak Ferlemann vom gastgebenden Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur; er begrüßte die 200 Teilnehmer und hob die strategische Bedeutung für die Bundesrepublik als zunächst eher theoretisch anmutendes Raumordnungskonzept hervor.

Ihm folgten Senator Dr. Carsten Sieling aus Bremen, der die Schrittmacherfunktion der Impulse aus der Raumordnung für die wirtschaftliche Entwicklung, die Integration der einzelnen Räume und das föderale Profil der Bundesrepublik unterstrich. Jakob Richter aus Hamburg, der Sprecher des IKM, zeichnete den Weg und die Karriere des Erfolgsmodells Metropolregionen nach und beschrieb die Spielfelder, auf denen sich der IKM künftig bewegen möchte. Hauptredner des Treffens war Rudiger Ahrend von der OECD in Paris. Er stellte die deutschen Metropolregionen in den europäischen und globalen Kontext. Im internationalen Vergleich bearbeiten die deutschen Metropolregionen die richtigen und die wichtigen Themen, sind in ihrem inneren Integrationsprozess weit vorangekommen und positionieren sich bei vielen Megatrends als wichtige Labore für innovative Lösungswege. Rechtzeitig zum Festakt entstand in Zusammenarbeit mit der Bundesraumordnung das Themenheft Metropolregionen (IzR-Sonderausgabe), das auf der Veranstaltung offiziell vorgestellt wurde.

Am nächsten Tag fand sich der IKM in der Hamburger Landesvertretung in Berlin zu seiner Herbsttagung zusammen. Im Vordergrund standen aktuelle Initiativen in den Metropolregionen, das IzR-Themenheft und die Organisation weiterer öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen. In der metropolitanen Runde stellt Gerd Hager als Sprecher des Initiativkreises grenzüberschreitender Metropolregionen (IMeg) das Konzept der nahe verwandten Institution vor. Er sprach eine Gegeneinladung nach Karlsruhe zu einer IMeG-Sitzung aus, der IMeG möchte die gegenseitigen Kontakte weiter pflegen und vertiefen.

IMeG-PPT zur IKM-Tagung | PDF

IKM-Tagung am 28./29.04.2016 – Kontakte mit IKM vertieft

Der Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) vertritt die Interessen der elf deutschen Metropolregionen. Seine 49. Tagung fand am 28. und 29. April 2016 in München statt. Auf der umfangreichen Agenda standen u.a. folgende Themenschwerpunkte:

  • Regionale Mobilitätskonzepte

  • Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

  • Analyse von EU-Förderprogrammen

Zudem haben die Vertreter aus den elf Metropolregionen die Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des IKM vorbereitet. Die Festveranstaltung findet im Herbst 2016 in Berlin statt. Gerd Hager als Sprecher des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG) hat als Gast an der Tagung teilgenommen. Dabei gab er einen Bericht zu den vielfältigen Aktivitäten der Region Mittlerer Oberrhein im Bereich der Mobilitätskonzepte.

Die Tagung in der bayerischen Landeshauptstadt war der Analyse, dem Vergleich und dem Austausch zwischen den Metropolregionen in Deutschland gewidmet. Dabei zeigten sich sehr viele thematische und inhaltliche Parallelen mit den Herausforderungen der grenzüberschreitenden Metropolregionen in Deutschland. „Verwandte Organisationen kümmern sich um verwandte Probleme und sollten deshalb auch in Zukunft intensiv weiter miteinander zusammenarbeiten“, so das Resümee der Münchener Tage von Gerd Hager. Sowohl der IKM als auch der IMeG werden sich weiter in die bundesdeutsche und europäische Diskussion um die Weiterentwicklung der Metropolregionen einbringen sowie die schon bewährten Kontakte miteinander vertiefen.

IMeG-Besuch in Polen – Konferenz zur geplanten, grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin am 25.11.2015

Am 25.11.2015 fand im Rahmen der Präsentation des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Wojewodschaft Westpommern eine Konferenz zum Thema Metropolregion Stettin statt. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung eröffneten der Marschall der Wojewodschaft Westpommern, Herr Olgierd Geblewicz, der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herr Erwin Sellering, und der Vorstandsvorsitzende des Vereins Metropolregion Stettin, Herr Piotr Krzystek. In der Konferenz ging es um konkrete Projekte der grenzüberschreitenden Kooperation im Raum Stettin, aber auch um Überlegungen zu einer künftigen Struktur einer grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin. Dabei ist die regionale Gemeinschaft an der Gründung eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) interessiert.

Der Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen (IMeG) arbeitet schon seit längerer Zeit mit Vertretern der geplanten grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin zusammen. Die Raumschaft im Nordosten von Deutschland ist ein interessanter Partner und in Zukunft ein Mitstreiter auch im Kontext der deutschen Raumordnung. Deshalb hat der Vorsitzende des IMeG, Professor Dr. Gerd Hager, an dem Treffen in der westpommerischen Metropole teilgenommen. In seinem Statement hat er die Aktivitäten des IMeG vorgestellt, die Perspektiven der bundesdeutschen Raumordnung aufgezeigt und von seinen Erfahrungen in der langjährigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein berichtet. Im Vordergrund des Vortrags standen die besonderen Chancen und Herausforderungen einer traditionsreichen Multi-Level-Governance. Gerd Hager zeigte sich offen für eine weitere, vertiefte gemeinsame Arbeit und sehr interessiert an der zukünftigen Entwicklung in dem grenzüberschreitenden Verflechtungsraum Stettin.

IMeG-PPT – Stettin | PDF