Aktuelles
IMeG-Fachveranstaltung im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Tag der Regionen“ in Trier
am 08.06.2026 von 14.30–16.00 Uhr
Gemeinsam über Grenzen hinweg planen –
die Rolle von Raumentwicklungskonzepten
Der Initiativkreis metropolitane Grenzregionen (IMeG) bestritt gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Fachveranstaltung am Tag der Regionen in Trier (www.bmwsb.bund.de).
Schwerpunkt waren Rolle und Mehrwert von Raumentwicklungskonzepten für Grenzregionen. An Grenzen entstehen „Brüche“ durch nationale Planungsgesetze und -instrumente, die eine abgestimmte Entwicklung erschweren. Grenzüberschreitende Raumentwicklungskonzepte (REK) setzen hier an und nehmen die gesamte Region in den Blick – durch eine Verständigung auf gemeinsame Strategien und Maßnahmen.
In zwei Gesprächsrunden – zu makroskaligen und mesoskaligen REKs – loteten Expertinnen und Experten aus, welche Ziele REKs auf verschiedenen Maßstabsebenen verfolgen, wie Zusammenarbeit und Beteiligung gestaltet werden und wie eine erfolgreiche Umsetzung gelingen kann.
Die Fachveranstaltung war sehr gut besucht: Das heißt, das Interesse an der grenzüberschreitenden Raumentwicklung ist nach wie vor hoch! Gleichzeitig bleibt es eine Notwendigkeit, den Erfahrungsaustausch zu stärken und (neue) Wege zu finden, um strategische Ansätze in Grenzregionen besser zu verankern.

Links: Einführung – Dr. Sebastian Wilske (Sprecher des Initiativkreises metropolitane Grenzregionen)
Mitte oben: Podium zu makroskaligen REKs – Prof. Dr. Andrea Hartz (Geschäftsführung des Initiativkreises metropolitane Grenzregionen) im Gespräch mit Stéphanie Dock (Luxemburgisches Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung Abteilung für Raumentwicklung), Fabian Torns (Verband Region Südlicher Oberrhein) und Dr. Maciej Zathey (Institut für Territoriale Entwicklung / Universität für Naturwissenschaften in Breslau)
Mitte unten: Podium zu mesoskaligen REKs – Prof. Dr. Andrea Hartz im Gespräch mit Dr. Sebastian Wilske, Martin Güdelhöfer (EOM), Florence Guillemin (Eurodistrict SaarMoselle) und Dr. Maciej Zathey
Rechts: Resümee und Ausblick – Claire Duvernet (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)
Fotoquellen: Duvernet/Himsel/Hartz