Aktivitäten

IMeG-Teilnahme an 51. IKM-Tagung in Hamburg, 4./5.05.2017

Am 4. und 5. Mai fand in Hamburg die 51. Tagung des Initiativkreises Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) statt. Gekoppelt war das Treffen mit einer Tagung zur europäischen Strukturpolitik. Im Vordergrund der Beratungen standen Positionen und Positionierungen zur sich abzeichnenden neuen Strukturförderperiode der Europäischen Union. Für alle deutschen Metropolregionen bleibt das Regionalentwicklungsportfolio ein wichtiger Baustein ihrer Politiken und ihrer Zusammenarbeit. Alle Metropolregionen arbeiten auch in Zukunft an Projekten der wirtschaftlichen Entwicklung, der Verkehrsinfrastruktur, der Wohnraumversorgung und an der strukturellen Weiterentwicklung der stadtregionalen Zusammenarbeit. Die Dynamik in dieser Raumkategorie bleibt weiterhin sehr hoch. Impulse aus Polen, Österreich und den Niederlanden bereicherten den fachlichen Austausch ganz besonders. Gerd Hager brachte die Sicht des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG) in den Diskurs ein und hob die Gemeinsamkeiten zwischen IMeG und IKM erneut hervor. Martin Orth, in seiner Funktion als Vorsitzender des Hauptausschusses der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO), berichtete über die Leitbilder der Raumordnung 2016. Darin sieht er zahlreiche Handlungsmöglichkeiten für die Metropolregionen in Deutschland.

Der Hafengeburtstag bildete den Hintergrund für eine spannende, anregende und impulsreiche Tagung in der Hansestadt. Die in der Stadt spürbare Dynamik kommt in einem Vers der Stadthymne treffend zum Ausdruck:

„Hammonia, Hammonia! O wie so glücklich stehst du da!"

Prof. Dr. Gerd Hager, Karlsruhe


IMeG auf dem "European Congress of Local Governments" in Krakau, 27./28.03.2017

Am 27. und 28.03.2017 fand in Krakau der 3. Europäische Kongress für Kommunal-verwaltungen statt. In dem neuen Kongresszentrum der ostpolnischen Metropole trafen sich ca. 2000 Vertreter von Regionalverwaltungen aus ganz Europa. Themen waren die ganze Spannbreite städtischer und gemeindlicher Aktivitäten, von der Zuwanderung, dem Klimaschutz bis hin zur wirtschaftlichen Entwicklung. Ein besonderes Augenmerk legte die Veranstaltung in diesem Jahr auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die grenzüberschreitende Integration von Gemeinden und Regionen.

Gerd Hager, als Co-Vorsitzender des IMeG, nahm an der Tagung und den Netz-werkaktivitäten teil. In der Podiumsdiskussion „Wie kann grenzüberschreitende Infrastruktur entwickelt werden" stellte er die Positionen und die Aktivitäten der bundesdeutschen metropolitanen Grenzräume dar.

In dem daran anschließenden Diskurs erörterte das Podium folgende Fragen:
Gerd Hager verwies auf die Idee, die in der luxemburgischen Ratspräsidentschaft im 2. Semester 2015 entstanden ist:
Die European Cross Border Convention (ECBC) als neues Instrument in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Convention würde in einem bestimmten Gebiet an der Grenze erlauben, für einen wohldefinierten Bereich die rechtlichen Regeln eines Mitgliedsstaates in einem anderen Mitgliedsstaat - und damit gleich in der gesamten Grenzregion - anzuwenden.

Die Ergebnisse des 3. Europäischen Kongresses für Kommunalverwaltung sind von den polnischen Veranstaltern im Internet dokumentiert.



IMeG: Lenkungskreis tagte am 23.03.2017 in Karlsruhe

Den Fokus der Sitzung der IMeG-Steuerungsgruppe am 23.03.2017 im HAUS DER REGION bildete der Austausch über die aktuellen Aktivitäten des IMeG und des IKM. Zu Gast in Karlsruhe war Herr Jakob Richter aus Hamburg, Sprecher des Initiativkreises Europäischer Metropolregionen in Deutschland (IKM). Herr Richter berichtete über die Arbeit des IKM in den letzten Jahren.

Im Zusammenhang mit dem Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) Raumbeobachtung des Bundes wurden in der Sitzung erste Zwischenergebnisse der Fachkonferenz „Deutschland und benachbarte Regionen – Wege zur Raumbeobachtung“ vorgestellt. Um die Belange des IMeG nach Abschluss des MORO zu gewährleisten, wird eine Teilnahme am zukünftigen Arbeitskreis „Grenzübergreifende Raumbeobachtung“ angestrebt.

Im Kontext des Fachdialogs polyzentrischer metropolitaner Grenzregionen in der Verkehrsplanung soll das federführend vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein vorgestellte Positionspapier „Metropolitane Grenzregionen in Verkehrsplanungsprozessen“ auf Bundesebene weitergeleitet werden. Ziel ist es, die besonderen Anforderungen polyzentrischer Grenzregionen auf fachlicher Ebene in den Diskurs einzubringen.

Die von der Luxemburgischen Regierung initiierte Arbeitsgruppe „Innovative Solutions to Cross-Border Obstacles“ entwickelte das europäische Instrument European Cross-Border Convention (ECBC), um grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu erleichtern. In der Sitzung wurde das Werkzeug vorgestellt, welches einem Land im Rahmen einer länderübergreifenden Kooperation die Möglichkeit bietet, sich für diesen Zweck die gesetzlichen Grundlagen eines anderen anzueignen. Die IMeG-Steuerungsgruppe ist an der weiteren Entwicklung und Konkretisierung des ECBC sehr interessiert.

Im Rahmen der Sitzung nahm neben der Vorstellung der Aktivitäten des IMeG und des IKM die Diskussion über eine intensivere Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen einen besonderen Stellenwert ein. Um den positiven Austausch zu stärken und die Vertretung gemeinsamer Interessen nach außen zu optimieren, sprachen sich die Anwesenden für eine gegenseitige regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen aus. Herr Richter sicherte zu, die Fragestellung auf der nächsten IKM-Sitzung zu erörtern. 

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 Foto: RVMO
  

IMeG: Lenkungskreis tagte am 14.12.2016 in Karlsruhe

In Ihrer Sitzung am 14.12.2016 diskutierten die Vertreter der IMeG-Regionen im Haus der Region in Karlsruhe die Projektideen für das kommende Jahr 2017. Der Schwerpunkt wird hauptsächlich auf den Handlungsfeldern des grenzüberschreitenden Verkehrs sowie der Raumentwicklung und -beobachtung liegen. Die derzeit laufenden und durch den Bund geförderten Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) zum Thema "Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Regionen" werden von den IMeG-Regionen fortgeführt.

Der IMeG hat sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der metropolitanen Grenzregionen gegenüber dem Bund und den europäischen Institutionen zu artikulieren. Ihm gehören die Regionalverbände Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein, Hochrhein-Bodensee, Bodensee-Oberschwaben, die Region Aachen, das Saarland sowie das Land Rheinland-Pfalz an.


IMeG beim Konvent der Baukultur, 3.-5.11.2016 in in Potsdam

Der nationale Konvent Baukultur der gleichnamigen Bundesstiftung tagte vom 3. bis 5. November 2016 in Potsdam. Zentrales Anliegen der Versammlung war die Verabschiedung und Diskussion des Baukulturberichts 2016/17 „Stadt und Land". In sechs Foren berieten die Teilnehmer das Thema Baukultur im Spannungsfeld gesellschaftlicher Herausforderungen. Forum 2 widmete sich unter der Überschrift „Baukultur europaweit" den gemeinsamen Entwicklungen von europäischen Grenzregionen. Der Initiativkreis der Metropolregionen in Deutschland sieht in der Motorfunktion grenzüberschreitender Verflechtungsräume eine große Chance und viele noch nicht voll ausgespielte Potenziale für die nationale und die kontinentale Raumentwicklungspolitik. Deshalb war es folgerichtig, dass Gerd Hager als IMeG-Sprecher in die brandenburgische Hauptstadt eingeladen wurde und sich auf dem Konvent zu dem Thema „Baukultur transnational" zu Wort meldete. Im grenzübergreifenden Kontext finden sich nicht nur eine Baukultur, sondern verschiedene nationalstaatliche Standards, Zielrichtungen und Traditionen. Grenzräume leben von ihrer Diversität und von der Energie, die die Reibung zwischen unterschiedlichen Positionen erzeugt. So stehen in Frankreich die öffentlichen Bauten im Fokus des baukulturellen Diskurses, die Schweiz sieht in der Bewahrung des kulturellen Erbes eine große Aufgabe während Deutschland eine Qualitätsdiskussion in den verschiedensten Aspekten des Bauens befeuert. Wettbewerbe und Ausstellungen, gemeinsame Projekte und Entwicklungskonzepte bieten einen Marktplatz für gemeinsame Aktionen über nationale Grenzlinien hinweg und gleichzeitig die Möglichkeit von langfristig angelegten und baukulturell hochwertigen Planungen bzw. Baumaßnahmen. Gerd Hager verwies auf die IBA Basel, die Gartenschau in Kehl/Straßburg, das INTERREG-Projekt Wohnen im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen, die Quattropole Luxemburg - Metz - Saarbrücken - Trier und die IBA Parkstad in der Provinz Limburg. Die anschließende Aussprache kreiste um die Themen grenzübergreifende Metropolräume, neuer Wohnungsbau und die Chancen und Risiken grenzregionaler Stadt-Land-Partnerschaften.

Nähere Informationen finden Sie unter:

IBA Basel
IBA Parkstad
Konvent der Baukultur
IzR-Beitrag, Heft 5.2016 "Metropolitane Grenzrgionen in Aktion: der IMeG"


Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) tagte am 27.10.2016 in Freiburg

Am 27.10.2016 versammelten sich zahlreiche Vertreter der Säule Politik der TMO in Freiburg. In den vier Akteursgruppen Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik finden sich Repräsentanten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu Beratungen über zentrale Themen des rheinübergreifenden Kooperationsraums zusammen. Die Herbsttagung in der Breisgaumetropole widmete sich Fragen gemeinsamer wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Projekte, dem INTERREG IV-Programm Oberrhein, der Vernetzung von Politik, Administration und Zivilgesellschaft sowie der Zukunft des großräumigen Miteinanders. Gerd Hager war als Sprecher des „Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen" (IMeG) in Deutschland Gast des TMO-Gremiums. Er berichtete zunächst über Arbeit und Projekte des IMeG und stellte dann die Leitbilder und Handlungsstrategien der Ministerkonferenz für Raumordnung dem Auditorium vor.

Im aktuellen zentralen Dokument der bundesdeutschen Raumordnung haben die grenzüberschreitenden Metropolregionen an prominenter Stelle (Leitbild 1 Wachstum) Aufnahme gefunden. Das nationale Konzept hat die MKRO mit Handlungsstrategien unterlegt. Diese gilt es gemeinsam zu nutzen. Ein Baustein ist der Diskurs mit den Partnern jenseits der nationalen Grenzen, die ihrerseits in eigenen Metropolen-Konzepten eingebunden sind. „Gemeinsam die Chancen der nationalen Konzepte nutzen", sieht Gerd Hager als Gebot der Stunde.

Mehr Informationen finden Sie unter:

Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO)
Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland 2016
Powerpoint-Präsentation zur TMO-Tagung am 27.10.2016 in Freiburg, Prof. Dr. Gerd Hager
IzR-Beitrag, Heft 5.2016 "Metropolitane Grenzrgionen in Aktion: der IMeG"


Veranstaltung des IKM in Berlin, 26./27.09.2016

Unter dem Titel „Metropolregionen - Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa" feierte der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) seinen zwanzigsten Geburtstag (26.09.2016). Den Festakt in Berlin startete Staatssekretär Enak Ferlemann vom gastgebenden Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur; er begrüßte die 200 Teilnehmer und hob die strategische Bedeutung für die Bundesrepublik als zunächst eher theoretisch anmutendes Raumordnungskonzept hervor.

Ihm folgten Senator Dr. Carsten Sieling aus Bremen, der die Schrittmacherfunktion der Impulse aus der Raumordnung für die wirtschaftliche Entwicklung, die Integration der einzelnen Räume und das föderale Profil der Bundesrepublik unterstrich. Jakob Richter aus Hamburg, der Sprecher des IKM, zeichnete den Weg und die Karriere des Erfolgsmodells Metropolregionen nach und beschrieb die Spielfelder, auf denen sich der IKM künftig bewegen möchte. Hauptredner des Treffens war Rudiger Ahrend von der OECD in Paris. Er stellte die deutschen Metropolregionen in den europäischen und globalen Kontext. Im internationalen Vergleich bearbeiten die deutschen Metropolregionen die richtigen und die wichtigen Themen, sind in ihrem inneren Integrationsprozess weit vorangekommen und positionieren sich bei vielen Megatrends als wichtige Labore für innovative Lösungswege. Rechtzeitig zum Festakt entstand in Zusammenarbeit mit der Bundesraumordnung das Themenheft Metropolregionen (IzR-Sonderausgabe), das auf der Veranstaltung offiziell vorgestellt wurde.

Am nächsten Tag fand sich der IKM in der Hamburger Landesvertretung in Berlin zu seiner Herbsttagung zusammen. Im Vordergrund standen aktuelle Initiativen in den Metropolregionen, das IzR-Themenheft und die Organisation weiterer öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen. In der metropolitanen Runde stellt Gerd Hager als Sprecher des Initiativkreises grenzüberschreitender Metropolregionen (IMeg) das Konzept der nahe verwandten Institution vor. Er sprach eine Gegeneinladung nach Karlsruhe zu einer IMeG-Sitzung aus, der IMeG möchte die gegenseitigen Kontakte weiter pflegen und vertiefen.


Powerpoint-Präsentation zur IKM-Tagung am 27.09.2016 in Berlin, Prof. Dr. Gerd Hager   


IzR-Sonderheft zu Metropolregionen erschienen

In der renommierten Schriftenreihe des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) „Informationen zur Raumentwicklung" (IzR) ist als Heft 5.2016 der Band „Metropolregionen - Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa" erschienen. Rechtzeitig zur Jubiläumsveranstaltung der Metropolregionen am 26.09.2016 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin liegt damit eine Gesamtdarstellung zu den Metropolregionen und ihre Entwicklung für das Bundesgebiet vor. Darin finden auch die metropolitanen Grenzregionen und ihre gemeinsame Vertretung, der IMeG, ihren angemessenen Platz. In dem Beitrag „Metropolitane Grenzregionen in Aktion: der IMeG" stellt Gerd Hager die 4 metropolitanen Grenzregionen, ihren Werdegang und ihre gemeinsame Vertretung, den IMeG, vor.

Seinen Beitrag fasst Gerd Hager in folgenden Worten zusammen:

„Nirgendwo ist die EU-Integration so sichtbar wie in den Grenzregionen - an den „Nahtstellen Europas". Die MKRO-Leitbilder 2006 gaben einen entscheidenden Impuls für die Neubestimmung von Rolle und Bedeutung der metropolitanen Verflechtungsräume. In zwei Modellvorhaben der Raumordnung formierten sich die bundesdeutschen Grenzräume (Euregio Maas-Rhein, Europäischer Verflechtungsraum Bodenseeraum, Großregion, Trinationale Metropolregion Oberrhein) zu einem Initiativkreis (IMeG). Gemeinsam formulierten sie einen neuen Raumtypus, die „Metropolitane Grenzregion" (MGR). 2012 stellte sich der IMeG mit seinem Konzept dem Diskurs mit den nationalen Metropolregionen und verwandten europäischen Räumen auf einer vielbeachteten Konferenz. „Im Netzwerk handeln" lautete die Botschaft der dort vorgestellten „Luxemburger Thesen". Zukunftsthemen des IMeG sind die Zusammenarbeit mit dem IKM, der Raumordnungsdiskurs und der ESPON-Prozess."

Der IMeG wird auch bei der Jubiläumsveranstaltung in Berlin vertreten sein. Das IzR-Heft kann über den Regionalverband Mittlerer Oberrhein, Baumeisterstraße 2, 76137 Karlsruhe bezogen werden.



Gespräch mit dem BMVI in Berlin

Der 04.07.2016 war für den Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen ein „Berlin-Tag". Die beiden IMeG-Sprecher,
Martin Orth aus Mainz und Gerd Hager aus Karlsruhe, besuchten das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Als neuer Leiter der Grundsatzabteilung im BMVI zeichnet Herr Dr. Gerhard Schulz für die bundesdeutsche Raumordnung verantwortlich. An dem Treffen nahmen zudem Frau Dr. Erdmenger und Herr Staats teil. Wichtige Gesprächsthemen waren

In dem intensiven Dialog kamen darüber hinaus die Rolle der bundesdeutschen Metropolregionen sowie die Stärkung ihrer Zusammenarbeit und die Kontakte zu anderen Verdichtungsräumen entlang der deutschen Grenze zur Sprache. Wichtige Anliegen des IMeG waren die anstehende Novelle des Raumordnungsgesetzes (ROG) mit ihren Vorgaben für die Raumplanungsverfahren und die Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission zur raumordnerischen Steuerung des Einzelhandels.

Vereinbart wurden ein weiterer Meinungsaustausch, eine intensive Zusammenarbeit bei der grenzübergreifenden Raumordnung, eine verstärkte Vernetzung mit grenzübergreifenden Governance-Strukturen und ein intensiver Diskurs über die Einbeziehung räumlicher Aspekte in die Verkehrswegeplanung.

Den IMeG werden in den nächsten Jahren der Kontakt mit seinen Partnern jenseits der Grenze, die weitere Verortung der Metropolen in der bundesdeutschen Raumordnung, die Suche nach Instrumenten und Innovationen bei der Verbindlichkeit von grenzübergreifenden Raumordnungsplänen sowie die Handlungsstrategien der MKRO-Leitbilder beschäftigen.



IMeG nimmt Stellung zum Bundesverkehrswegeplan 2030

Der Initiativkreis Metropolitane Grnezregionen hat zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans eine Stellungnahme verfasst. Darin weist er darauf hin, dass die Metropolitanen Grenzregionen u.a. für das europäische Infrastruktursystem eine wichtige Scharnierfunktion wahrnehmen. Engpässe und Lücken in der grenzüberschreitenden Verknüpfung der nationalen Verkehrssysteme behindern diese Funktion. Der IMeG fordert daher, dass zukünftig bei der Bewertung als zusätzliches Kriterium die Behebung einer Lücke bzw. eines Engpasses im grenzüberschreitenden Infrastruktursystem einer Metropolitanen Grenzregion eingeführt wird.

Darüber hinaus wird angeregt, bei der Raumwirksamkeitsanalyse zukünftig die Kerne der Metropolitanen Grenzregionen gemäß den von der MKRO am 9. März 2016 beschlossenen Leitbildern zur Raumentwicklung mit zu berücksichtigen. Damit würden die tatsächlichen grenzüberschreitenden Funktionsräume abgebildet werden.

IMeG-Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan
IMeG-Stellungnahme: 
Anlage (Gutachten)  



IKM-Tagung am 28./29.04.2016: Kontakte mit IKM vertieft
Bericht von Prof. Dr. Gerd Hager, Sprecher des IMeG

Der Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM) vertritt die Interessen der elf deutschen Metropolregionen. Seine 49. Tagung fand am 28. und 29. April 2016 in München statt. Auf der umfangreichen Agenda standen u.a. folgende Themenschwerpunkte:

Zudem haben die Vertreter aus den elf Metropolregionen die Festveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des IKM vorbereitet. Die Festveranstaltung findet im Herbst 2016 in Berlin statt.
Gerd Hager als Sprecher des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG) hat als Gast an der Tagung teilgenommen. Dabei gab er einen Bericht zu den vielfältigen Aktivitäten der Region Mittlerer Oberrhein im Bereich der Mobilitätskonzepte.

Die Tagung in der bayerischen Landeshauptstadt war der Analyse, dem Vergleich und dem Austausch zwischen den Metropolregionen in Deutschland gewidmet. Dabei zeigten sich sehr viele thematische und inhaltliche Parallelen mit den Herausforderungen der grenzüberschreitenden Metropolregionen in Deutschland. "Verwandte Organisationen kümmern sich um verwandte Probleme und sollten deshalb auch in Zukunft intensiv weiter miteinander zusammenarbeiten", so das Resümee der Münchener Tage von Gerd Hager. Sowohl der IKM als auch der IMeG werden sich weiter in die bundesdeutsche und europäische Diskussion um die Weiterentwicklung der Metropolregionen einbringen sowie die schon bewährten Kontakte miteinander vertiefen.


Vier IMeG-Regionen erhalten Zuwendungsbescheid für das MORO „Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Regionen"

Projektlaufzeit des MORO: Dezember 2015 bis Ende 2017

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht und bewertet mit seiner Raumbeobachtung räumliche Entwicklungen in Deutschland. Bislang lag der Fokus dabei auf dem nationalen Kontext. Nun soll der Blickwinkel auch auf angrenzende Regionen der Nachbarstaaten erweitert werden. Dazu hat das BBSR das Modellvorhaben der Raumordnung
(MORO) „Raumbeobachtung Deutschland und angrenzende Regionen" auf den Weg gebracht.


Vier IMeG-Regionen haben sich jeweils als Modellvorhaben beworben und im Dezember 2015 den Zuwendungsbescheid für das MORO erhalten. Die Grenzregion Charlemagne (vertreten durch die StädteRegion Aachen), die Oberrheinregion, die Internationale Bodenseeregion (D-A-CH) sowie Rheinland-Pfalz als Teil der Großregion werden sich fortan mit der Raumbeobachtung im grenzüberschreitenden Kontext vertieft auseinandersetzen, 
Strategien u.a. für die grenzüberschreitende Datenbereitstellung, -aufbereitung und -harmonisierung erarbeiten und ihre Erfahrungen mit dem Bund und den anderen Modellregionen austauschen. Die MORO-Regionen haben sich dabei regionsspezifische Schwerpunkte gesetzt und bearbeiten diese bis Ende 2017. Dafür werden Fördermittel in Höhe von 49.000 € für jedes Modellvorhaben vom Bund zur Verfügung gestellt. Der Auftaktworkshop mit allen Modellregionen ist für Februar 2016 geplant.

Die intensiven grenzüberschreitenden Verflechtungen und die hohe Dynamik der Raumentwicklung machen eine kontinuierliche Beobachtung dieser Prozesse notwendig, um so ein abgestimmtes Handeln der grenzüberschreitenden Regionen zu ermöglichen. Eine der Herausforderungen ist dabei die Harmonisierung der grenzüberschreitenden Grundlagendaten. Hierzu sind zentrale Parameter der Raumentwicklung wie Bevölkerung, Wirtschaft, Siedlung, Verkehr, Energie und Freiraum zu erfassen.



IMeG-Besuch in Polen - Konferenz zur geplanten, grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin am 25.11.2015

Am 25.11.2015 fand im Rahmen der Präsentation des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Wojewodschaft Westpommern eine Konferenz zum Thema Metropolregion Stettin statt. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung eröffneten der Marschall der Wojewodschaft Westpommern, Herr Olgierd Geblewicz, der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herr Erwin Sellering, und der Vorstandsvorsitzende des Vereins Metropolregion Stettin, Herr Piotr Krzystek. In der Konferenz ging es um konkrete Projekte der grenzüberschreitenden Kooperation im Raum Stettin, aber auch um Überlegungen zu einer künftigen Struktur einer grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin. Dabei ist die regionale Gemeinschaft an der Gründung eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) interessiert.

Der Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen (IMeG) arbeitet schon seit längerer Zeit mit Vertretern der geplanten grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin zusammen. Die Raumschaft im Nordosten von Deutschland ist ein interessanter Partner und in Zukunft ein Mitstreiter auch im Kontext der deutschen Raumordnung. Deshalb hat der Vorsitzende des IMeG, Professor Dr. Gerd Hager, an dem Treffen in der westpommerischen Metropole teilgenommen. In seinem Statement hat er die Aktivitäten des IMeG vorgestellt, die Perspektiven der bundesdeutschen Raumordnung aufgezeigt und von seinen Erfahrungen in der langjährigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein berichtet. Im Vordergrund des Vortrags standen die besonderen Chancen und Herausforderungen einer traditionsreichen Multi-Level-Governance. Gerd Hager zeigte sich offen für eine weitere, vertiefte gemeinsame Arbeit und sehr interessiert an der zukünftigen Entwicklung in dem grenzüberschreitenden Verflechtungsraum Stettin.

Powerpoint-Präsentation "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein", Prof. Dr. Gerd Hager;
Konferenz am 25. November 2015 in Stettin


Positionspapier zur geplanten PKW-Maut

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat vor kurzem sein Konzept für eine Infrastrukturabgabe für in- und ausländische Kraftfahrzeughalter auf allen Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen vorgestellt. Der IMeG befürchtet, dass die geplante PKW-Maut die grenzüberschreitende Entwicklung in den metropolitanen Grenzen maßgeblich erschweren wird und hat deshalb seine Bedenken in einemPositionspapier zusammengefasst.


Abschlussbericht zum MORO „Initiativkreis deutscher Regionen in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen" (MORO IMeG)

Projektlaufzeit des MORO: April 2011 bis November 2013

Das MORO IMeG hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die Diskussion um metropolitane Grenzregionen (MGR) in Deutschland und auf europäischer Ebene zu befördern. Im Ende 2013 erschienenen Abschlussbericht zum MORO werden der Werdegang des IMeG und seine Erfolge anschaulich dokumentiert. Ein eigenes Kapitel widmet sich so z.B. der in Kooperation mit der luxemburgischen Landesplanung durchgeführten Europäischen Konferenz „Metropolitane Grenzregionen in Europa“ – dem Höhepunkt der zweiten MORO-Phase. Der durch die Konferenz geöffnete „europäische“ Blickwinkel des IMeG spiegelt sich ebenso im Bericht wider: Unterlegt mit Praxisbeispielen anderer europäischer MGR bietet er einen Anreiz, sich stärker mit diesem, für den territorialen Zusammenhalt in Europa so wichtigen Raumtyp zu beschäftigen. Er richtet sich an Akteure der Raum- und Regionalplanung, die Fachöffentlichkeit, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Abschlussbericht „Initiativkreis deutscher Regionen in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen"
Final Report "Initiative Group of German Regions in Cross-Border Functional Regions"

Der Abschlussbericht wurde zudem als BMVBS-Sonderveröffentlichung herausgegeben und kann auf der 
BBSR-Website heruntergeladen werden.


Stellungnahme des IMeG zum Entwurf der Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland 2013

Die Ministerkonferenz für Raumordnung hat am 03.06.2013 den Entwurf der „Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland 2013" (kurz: Leitbilder) beschlossen. Sie umfassen die Entwicklungsstrategien der Raumordnungspolitik von Bund und Ländern und orientieren sich an der raumordnerischen Leitvorstellung einer nachhaltigen Raumentwicklung. „Die Leitbilder tragen dazu bei, die Vielfalt der Teilräume, ihren Zusammenhalt sowie ihre Zukunftsfähigkeit zu erhalten und zu stärken; sie beziehen sich auf alle Raumtypen, von den ländlich-peripheren Räumen bis zu den Großstadtregionen", so die MKRO. Erstmals werden im Entwurf der Leitbilder nun auch explizit die metropolitanen Grenzregionen des IMeG berücksichtigt. Seit der Gründung des Initiativkreises haben die IMeG-Partner mit großem Engagement auf dieses Ziel hingewirkt.

Der IMeG hat sich im November 2013 am Konsultationsprozess der MKRO zum Entwurf der Leitbilder beteiligt und eine Stellungnahme verfasst, in der er die Anliegen der metropolitanen Grenzregionen bekräftigt.

IMeG-Stellungnahme zum Entwurf der Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland 2013, Beschluss vom 26.11.2013


Luxemburger Thesen vom 20. November 2012

Im Rahmen der europäischen Konferenz des IMeG "Metropolitane Grenzregionen in Europa" wurden erstmalig die "Luxemburger Thesen" vorgestellt. Der Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen möchte mit den Luxemburger Thesen an die Straßburger Erklärung der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) vom 23. Februar 2007, die Strategie "Europa 2020" der Europäischen Kommission vom 03. März 2010 und an die Territoriale Agenda der Europäischen Union 2020 (TAEU 2020) vom 19. Mai 2011 anknüpfen und den Anstoß geben, die grenzüberschreitende polyzentrische Raumentwicklung in der EU und die innovative Vernetzung von Stadtregionen und Städten weiter in den Vordergrund der nationalstaatlichen Raumordnungspolitiken und der europäischen Kohäsionspolitik zu stellen.

Luxemburger Thesen
Les thèses de Luxembourg
Luxembourg Theses


Die Positionsbestimmung des IMeG, November 2012

In der Positionsbestimmung des IMeG erfahren Sie mehr zu den raumordnungspolitischen Grundlagen auf bundesdeutscher und europäischer Ebene, zu den Zielen des Initiativkreises und den Strategien, die er zur Stärkung der metropolitanen Grenzregionen definiert.

Positionsbestimmung
Document de positionnement
Positioning


Startphase des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG)

Gleichzeitig beginnt mit dem Abschluss auch die Startphase des Initiativkreises Metropolitane Grenzregionen (IMeG), die ebenfalls im Rahmen des MORO unterstützt wird.

Flyer und Plakat stehen hier für Sie zum Download bereit:

PDF Download Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen - Flyer

Der Flyer in weiteren Sprachen:

The "Cross-Border Metropolitan Regions" Initiative - Flyer

Groupe d´initiative «Régions métropolitaines transfrontalières» - Flyer

 

PDF Download Initiativkreis Metropolitane Grenzregionen - Plakat

Das Plakat in weiteren Sprachen:
The "Cross-Border Metropolitan Regions" Initiative - Plakat
Groupe d´initiative «Régions métropolitaines transfrontalières» - Plakat


Abschlussbericht zum MORO „Überregionale Partnerschaften in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen"
(Projektlaufzeit des MORO: 2008-2011)

PDF Download Metropoliane Grenzregionen - Abschlussbericht
Bestellungen der Druckversion: marisa.trimborn@bbr.bund.de


PDF Download Grenzregionen Abschlussbericht - Kurzfassung

Die Kurzfassung des Abschlussberichts in weiteren Sprachen:

Cross-Border Metropolitan Regions - Abstract
Régions métropolitaines transfrontalières - Résumé
Grensoverschrijdende metropoolregio´s - Samenvatting

Weitere Informationen zum MORO "Überregionale Partnerschaften in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen":
MORO-Informationen 5/1 (Mai 2009)         
MORO-Informationen 5/2 (Juni 2010)