Grenzüberschreitende Mobilität und Bundesverkehrswegeplan

Integrierte und auf die Bedürfnisse der Bewohner angepasste Verkehrskonzepte sind wichtige Voraussetzungen für das innere Funktionieren einer Grenzregion wie auch für deren Einbettung in überregionale Netze. Die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden Mobilität zeigt sich an der zunehmenden Zahl der Grenzpendler. Die wachsende Mobilität wird in den Grenzregionen begrüßt; schwierig sind jedoch die daraus resultierenden Verkehrsprobleme aufgrund mangelnder infrastruktureller Erschließung und einem nicht an den Bedarfen der Pendler ausgerichteten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Insbesondere in Bezug auf die Anschlüsse an das übergeordnete Verkehrsnetz, deren Ausbaugrad und Zustand, die Qualität der Angebote sowie die Verbindungs- und Erschließungsqualität bestehen oft noch Mängel und Lücken. Die Umsetzung konkreter Verkehrsprojekte vor Ort ist daher ein Anliegen der IMeG-Partner. Aber auch auf übergeordneter Ebene nutzt der IMeG die Möglichkeiten, sich für adäquate grenzüberschreitende Verkehrssysteme einzusetzen. 2016 richtete der IMeG eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) an das seinerzeit zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Stellungnahme erfolgte unter Berücksichtigung eines vom IMeG in Auftrag gegebenen Gutachtens.

2018-04-24T14:31:50+00:00